
Wissenschaftlicher Ansatz
Es ist wissenschaftlich belegt, dass systematisches Training weit effektiver ist, als "einfach drauf los" zu trainieren, wie es gerade bei Kindern häufig praktiziert wird. Oftmals argumentieren Übungsleiter, sie wollen die Kreativität der Kinder fördern. Doch das eine schließt das andere nicht aus. Systematisches Kindertraining enthält auch systematische Förderung der Kreativität, sowie gezielte Variabilität.
Sportliche Fertigkeiten und wahrer gesundheitlicher Nutzen entsteht erst bei gezielter systematischer Methodik gepaart mit Sensibilität und Erfahrung. Daher spielen wir nicht einfach Spiele, wie sie in jedem Handbuch zu lesen sind, sondern wir beachten trainingswissenschaftliche Aspekte, die körperliche und geistige Anpassungsvorgänge effektiv machen!
Eine optimale Körperbeherrschung kann schrittweise erlernt bzw. verbessert werden. Einzelne koordinative Fähigkeiten werden bei uns als Schwerpunkte in komplexen und spielerischen Aufgaben kontinuierlich herausgearbeitet. Wir überlassen es nicht dem Zufall, wie sich Ihr Kind entwickelt. Wahres Selbstbewusstsein der Kinder resultiert auch aus dem wirklichen Können!
Die körperlichen Anforderungen an die Kinder sind heutzutage geringer als früher. Über eine gezielte Trainingsplanung, mit Trainingsreizen, die auch optimale physiologische Anpassungen hervorrufen, ist es möglich, Fortschritte zu erzielen. Dabei ist eine strenge Beachtung der entwicklungsbedingten Voraussetzungen der Kinder selbstverständlich.
Auch das Ballgefühl entsteht nicht nur aus planlosen Übungen. Wir bauen Ballgefühl systematisch auf und gewähren dabei trotzdem genügend Freiraum für eigene Ideen und Bedürfnisse der Kinder.
Bezüglich des Trainings von Ausdauer und Kraft im Kindesalter gibt es inzwischen moderne sportwissenschaftliche Erkenntnisse, welche ein Training noch viel effektiver machen. Dies ist auch dringend nötig, um heutige Defizite wieder auf das Niveau früherer Generationen zu heben. Dieses Defizit können wir aufgrund des heutigen Alltags, (nur) über die modernen sportwissenschaftlichen Erkenntnisse ausgleichen. Wer sie nutzt, spart nach Angaben der Krankenkassen später viel Geld und Ärger.
-
Verbesserung koordinativer Fähigkeiten:
Um die Geschicklichkeit der Kinder zu verbessern, arbeiten wir beispielsweise in Fangspielen durch ausgewählte kinderorientierte Hinweise einzelne Elemente wie Anpassung und Steuerung, Rhythmusfähigkeit, Gleichgewichtsfähigkeit, usw. gezielt heraus. Durch ein Konzept, welches auf Kontinuität und variabler Belastung basiert, fördern wir individuelle koordinative Fähigkeiten systematisch. Das individuell langsam steigende Anforderungsniveau garantiert effektive Trainingsreize für das Nervensystem der Kinder und sichert somit optimale körperliche Anpassungseffekte. Über ein ebenso regelmäßiges Training der sogenannten Analysatoren (Sinneswahrnehmung) verbessert sich das Körpergefühl schneller, als bei zu selten durchgeführten Maßnahmen, welche in der Praxis meist vorherrschen. -
Steigerung von Ausdauer und Kraft:
Meist werden Belastungen bei Aufgaben und Spielen zu wenig gesteuert. Wir setzen trainingswissenschaftlich fundierte Maßnahmen ein, die erwiesenermaßen zu besseren Ergebnissen führen. Trotzdem berücksichtigen wir individuelle Möglichkeiten, sowie äußere Bedingungen. Eine perfekte Belastungssteuerung kann nur aus einer Kombination von Einfühlungsvermögen und dem Einsatz wissenschaftlicher Erkenntnisse erfolgen. -
Entwicklung des Ballgefühls/ der "Techniken" am Ball:
Eine vielseitige Bewegungserfahrung ist natürlich auch im Umgang mit dem Ball wichtig. Doch erreichen viele Kinder nur ein begrenztes Ballgefühl, da zahlreiche Varianten noch viel zu schwierig sind. Daher ist es entscheidend, systematisch und stufenweise Fähigkeiten zu erlernen, die als Voraussetzung für mehr Vielseitigkeit dienen. Diese Kunst setzt praktische Erfahrung und Abgleiche mit wissenschaftlichen Erkenntnissen über Anforderungsmöglichkeiten in einzelnen Entwicklungsstufen voraus. -
Körperstabilität/ Haltung/ Körperspannung:
Nicht nur aus Gründen der Ästhetik, sondern vor allem aus gesundheitlichen Gründen ist eine gesunde Körperhaltung wichtig. Diese wird jedoch in Schulen niemals trainiert. Erst später, wenn Haltungsschwächen deutlich sichtbar sind und zu Rückenschmerzen führen, trainieren Patienten in Physiotehrapien Ihre Haltung wieder auf. Durch eine kontinuierliche Haltungs- bzw. Rückenschule und eine Verbesserung des Haltungsgefühls, sowie ein gezieltes Training der Stütz- und Haltemotorik, bleibt die wichtigste äußere Erscheinung in Takt. -
Turn- und Tanzelemente/ Leichtathletische Techniken:
Mit zahlreichen methodischen Übungsreihen, welche meist in Bewegungslandschaften und Parkours integriert werden, erlernen Kinder frühzeitig, was ihnen bald Anerkennung gegenüber Kameraden sichert. Durch das frühe Beherrschen der Grobmotorik typischer sportlicher Fertigkeiten wie z.B. der Rolle vorwärts erhält das Kind einen Vorsprung vor anderen, die noch niemals Erfahrungen mit diesen Bewegungen gemacht haben. Das Kind wird dadurch in seinem späteren Sportverhalten gestärkt und motiviert. Dies sichert also auch langfristig sportliche Begeisterung!